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Psychische Probleme wegen Arbeit | 25 Expertentipps

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Psychische Probleme wegen der Arbeit | 25 Tipps von Experten, die dir helfen

Wir haben fĂĽr dich die besten Tipps, Statistiken und inspirierenden Zitate gesammelt, die dir dabei helfen deine Ambitionen auf der Arbeit mit einer gesunden Psyche in Einklang zu bringen.

In unserer heutigen Arbeitswelt ist es das dominante Credo, sehr viel zu investieren, wenn es um die eigene Karriere geht. Dies führt zunehmen dazu, dass Menschen ausbrennen oder abgehängt werden. Dieser oft negative Kreislauf ist für diejenigen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, besonders belastend.

Deshalb haben wir von FiveTeams, Europas führendem anonymen Marktplatz für die passive Jobsuche, 25 der besten Ratschläge zusammengefasst. Diese Ratschläge helfen dir dabei psychologische Probleme wegen der Arbeit in den Griff zu bekommen, sodass du wieder ausgeglichen in deinem Beruf durchstarten kannst.

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25 Expertentipps, die dir helfen bei psychischen Problemen wegen der Arbeit

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25 Expertentipps gegen psychische Probleme auf der Arbeit

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1.     Verbringe mehr Zeit mit dem, was wirklich wichtig ist im Leben

Dieser Tipps hört sich banal an, ist aber oft leichter gesagt als getan. Oft macht es Sinn sich selbst aus der Vogelperspektive zu betrachten, um so das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Aspekte des Lebens wie die Gesundheit, Familie und Freunde sind dabei eminent wichtig, wohingegen ein Problem mit dem Nachbar oder eine Querele mit dem Chef nach näherem Hinsehen eher in den Hintergrund rückt. Die Vogelperspektive hilft dir dabei, vermeintliche Probleme zu relativieren.

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2.     Sei dir bewusst darüber, dass du nicht allein bist

Laut einer Studie des Portals für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz leidet fast jeder Fünfte in Deutschland an einer psychischen Krankheit. Der größte Fehler ist zu denken, man müsse sich schämen, um Hilfe zu bitten.

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3.     Verstecke deine Probleme nicht vor anderen

Anstatt zu versuchen, etwas zu verstecken, sei es beispielsweise die Angst vor dem öffentlichen Reden, ist es viel menschlicher mit Kollegen darüber zu sprechen. Möglicherweise ergibt sich dadurch auch eine verbindende Erfahrung. Darüber hinaus zeigt es, dass du gewillt bist dich zu verbessern und dass du nicht vor Herausforderungen zurückschreckst. Dadurch inspirierst du auch andere, die in einer ähnlichen Lage sind wie du, es sich aber vielleicht nicht trauen offen zu kommunizieren.

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4.     Setz klare Grenzen

Fang klein an, indem du eine Aufgabe an jemand anderen delegierst und/oder selbstbewusstes Verzögern übst, was bedeutet, dass du, anstatt sofort "Ja" zu sagen, kommunizierst, dass du noch etwas Zeit brauchst, um darüber nachzudenken.

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5.     Gib positives Feedback und du erhältst welches

Dieser Trick ist super simpel und lässt sich sofort umsetzen! Eine kurze E-Mail, in der man sich bedankt oder eine gut gemachte Arbeit bemerkt, ist alles, was es braucht. Und das ist wirklich cool - wenn du Lob verteilst, fühlt es sich oft genauso gut an, wie wenn du es erhältst. Ein weiteres Plus ist, dass du dadurch auch viel mehr Lob erhalten wirst. Probiere es aus, es funktioniert!

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6.     Verstehe: Es kann auch die Chefs treffen

Die C-Suite, also hochrangige ManagerInnen, sind genauso häufig von psychischen Problemen betroffen wie die Einstiegsebene und Mitarbeiter im mittleren Management.

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7.     Versuche nicht deine Menschlichkeit zu unterdrücken

Professionalität ist nicht gleichbedeutend mit dem Dasein eines Roboters. Zeige offen deine menschliche Seite, indem du offen ansprichst was dich bedrückt und andere ermutigst, dasselbe zu tun.

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8.     Kenne die Opportunitätskosten

Psychische Probleme am Arbeitsplatz zu thematisieren ist nicht nur eine Frage der Gefühle, sondern auch der Kosten. Jedes Jahr gehen über 200 Millionen Arbeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen verloren. Dies entspricht einem Produktivitätsverlust von ca. 15 Milliarden Euro pro Jahr.

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9.     Bring deine Stärken ein

Der Gebrauch deiner Fähigkeiten und Stärken bei der Arbeit fördert dein Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein – drei wichtige Faktoren für eine stabile mentale und psychische Gesundheit.

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10.  Schließe Freundschaften auf der Arbeit

Laut einer Studie des World Economic Forum, ist die Wahrscheinlichkeit für Zufriedenheit am Arbeitsplatz, und damit auch mentaler Gesundheit, höher wenn am Arbeitsplatz Freundschaften existieren.

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11.  Verstehe die Macht der Worte

Worte machen oft den Unterschied. Deshalb sollten sie vor allem auf der Arbeit weise gewählt werden. Beispielsweise solltest du anstatt „Süchtiger“ oder „Junkie“ zu sagen, dich für die Phrase „Er/Sie leidet unter einer Konsumstörung“ wählen.

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12.  Sei pro-aktiv

Warte nicht darauf, dass jemand anderes eine Initiative startet und das Heft in die Hand nimmt. Du könntest beispielsweise monatliche Wellness-E-Mails an dein Team oder Kollegen versenden mit inhaltlich relevanten Ressourcen, ermutigenden Worten und aktuellen Nachrichten zur psychischen Gesundheit.

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13.  Lass Negativität erst gar nicht an dich ran

Tim Cook, CEO von Apple, sagte einst im Rahmen seiner Ehrendoktorwürde Verleihung an der University of Glasgow: "Die Welt ist voll von Zynikern und man muss sie ausblenden. Denn wenn nicht, werden sie zu einem Krebsgeschwür in deinem Geiste, in deinem Denken, und du beginnst zu denken, dass du es nicht kannst oder dass das Leben gar gänzlich negativ ist."

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14.  Nimm frühe Zeichen einer Depression ernst

Achte auf Dinge wie ungeplante Krankheitstage, häufige Anträge auf Freistellung, Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Terminen, schlechte Arbeitsqualität, übermäßig emotionale Reaktionen und auffällige Zunahme des Kaffee-, Essens- oder Alkoholkonsums. Nicht nur bei dir, sondern auch bei deinen Mitmenschen.

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15.  Vergliche dich weniger mit Kollegen

Zu häufige Vergleiche und ungesunder Konkurrenzkampf unter Kollegen sind oft eine Falle für das psychologische Wohlbefinden auf der Arbeit. Versuche dich davon zu lösen, bevor du in den Sog hineingezogen wirst.

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16.  Ray Dalio – Ego bringt nichts

Laut dem milliardenschweren und bekannten Hedgefonds-Manager von Bridgewater Capital, Ray Dalio, liegt das Haupthindernis für Verbesserung des Menschen in seinem eigenen Ego. In seiner Firma ist ständige Kritik so normal, dass die Kritiken nicht einmal persönlich genommen werden. Das Ergebnis ist, zumindest laut Dalio, dass niemand eine gute Idee zurückhält aus Angst, falsch zu liegen. Seine Methode mag ein wenig extrem sein, aber Probleme bei der Arbeit analytisch zu betrachten, statt persönlich, ist ein guter Anfang.

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17.  Lies mehr statt am Smartphone zu hängen

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Lesen die geistige Gesundheit fördert und Empathie sowie Problembewusstsein entwickelt.

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18.  Arbeite strukturiert und step-by-step

Das Gefühl der Überforderung kann zu Angstzuständen und Depressionen führen. Versuche daher eine To-Do-Liste anzufertigen, um stets den Überblick zu behalten. Ein kleiner Bonus ist auch dabei: Das Abhaken von Dingen gibt dir ein gutes Gefühl, da es dir zeigt wie viel du erledigst.

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19.  Trinke mehr Wasser

Dieser Tipp gegen psychische Probleme auf der Arbeit ist wirklich einfach. Trinke mehr frisches Wasser. Menschen mit Angstzuständen und Depressionen vernachlässigen oft grundlegende Aktivitäten der Selbstfürsorge. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei der Arbeit kann viel dazu beitragen, konzentriert und ausgeglichen zu bleiben.

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20.  Setze dir kleine, überschaubare Ziele

Das Setzen von überschaubaren Zielen kann helfen, große Aufgaben in kleinere aufzuteilen, so dass sich die Arbeit nicht so beängstigend und überwältigend anfühlt.

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21.  Persönliche Utensilien am Arbeitsplatz

Das Hinzufügen von persönlichen Utensilien wie Fotos, einer personalisierten Tasse oder einem schrulligen Hefter an deinem Arbeitsplatz kann dir dabei helfen, ruhig zu bleiben, wenn es stressig wird.

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22.  Sprich mit deinem/ deiner Vorgesetzten darüber

Wenn die Qualität deiner Arbeit leidet aufgrund psychologischer Probleme am Arbeitsplatz, kann es helfen, einem Vorgesetzten die Situation zu erklären. Das Gespräch kann sich mitunter beängstigend anfühlen, aber versuche, es wie das Melden eines körperlichen Gesundheitsproblems zu betrachten. Halte dich dabei an die Fakten und erläutere wie sich deine psychische Gesundheit auf die Arbeit und Produktivität auswirkt.

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23.  Verkompliziere die Dinge nicht

Aus irgendeinem Grund lieben wir Menschen es, Dinge zu verkomplizieren. Konfuzius hatte Recht, als er sagte: "Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen." Ein Teil davon gilt, besonders für Leistungsträger, da oft davon ausgegangen wird Simplizität könnte Faulheit suggerieren. Werd auf keinen Fall Teil dieser falschen Annahmen. Es gibt genug Dinge im Leben, die kompliziert sind, also verschwende keine Energie damit die leichten Dinge im Leben kompliziert zu machen.

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24.  Denk langfristig an deine Gesundheit

Betrachte deine mentale und psychische Gesundheit als ein langfristiges Gut. Investiere jeden Tag etwas hinein, sei es durch ein Dankbarkeitsbrauch, Meditation, Sport oder Zeit mit den Liebsten und es wird sich langfristig auszahlen.

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25.  Lass die Arbeit auch mal ruhen

Ein Bericht aus dem Jahr 2018 in dem akademischen Paper Academy of Management fand heraus, dass die Erwartung, auch auĂźerhalb der Arbeitszeit per E-Mail erreichbar zu sein, deiner Gesundheit und Wohlbefinden sowie dem deiner Familie schadet.

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