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Schikane am Arbeitsplatz durch Chef | 8 Zeichen

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Schikane am Arbeitsplatz durch Chef | 8 Zeichen

Und wie du deine(n) Chef bzw. Chefin richtig konfrontierst

Mobbing und Schikane ist nicht auf die Teenagerjahre beschränkt.

In der Tat berichten immer mehr Menschen von Mobbing am Arbeitsplatz. Studien berichten, dass in Deutschland jeder siebte Berufstätige schon mal Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz geworden ist.

Aber die vielleicht schwierigste Situation, mit der man umgehen muss, ist das Mobbing durch einen Chef - genau die Person, die für dein Fortkommen im Unternehmen verantwortlich ist.

Oftmals erkennen die Betroffenen nicht, dass sie von ihrem Chef gemobbt bzw. schikaniert werden. Stattdessen glauben sie, dass sie einen knallharten Chef haben oder einen, der seine Mitarbeiter einfach nur antreibt, um Ergebnisse zu erzielen. Es ist jedoch wichtig, Mobbing am Arbeitsplatz erkennen zu können, da es erhebliche Konsequenzen haben kann.

Wir von juucy, Europas führendem Marktplatz für Angebote gemäß der individuellen Karrieremotive, zeigen dir daher in diesem Artikel 8 Zeichen, welche darauf hindeuten, dass dein Chef dich schikaniert und wie du ihn bzw. sie damit richtig konfrontierst.

8 Zeichen der Schikane am Arbeitsplatz durch den Chef
8 Zeichen der Schikane am Arbeitsplatz durch den Chef

1. Dein(e) ChefIn beeinträchtigt deinen Erfolg

Ein Tyrann will dich nicht erfolgreich sehen, weil er/sie dann die Kontrolle über dich verliert. Daher bestraft er/sie eventuell Fehler, die du garnicht gemacht hast, oder argumentiert mit vergangenen Fehlern, um die Schuld während einer Diskussion auf dich zu schieben.

Damit wird dir vielleicht auch die Möglichkeit einer Beförderung, Versetzung oder Weiterbildung genommen.

Es kann sogar sein, dass schikanierende Chefs deine Arbeit oder Projekte übermäßig kontrollieren oder mikromanagen. In der Zwischenzeit versprechen manipulativ agierende Vorgesetzte Beförderungen oder Gehaltserhöhungen, um ihr Opfer dazu zu bringen, mehr zu arbeiten. Eingehalten werden diese Versprechen dann aber nie.

2. Einschüchterndes Verhalten

Einschüchterndes Verhalten kann die Drohung beinhalten, dich zu feuern, um Macht und Kontrolle zu erhalten.

Der oder die Vorgesetzte könnte in ganz schlimmen Fällen auch Drohgebärden aussprechen, die bis hin zur potentiellen körperlichen Verletzung reichen.

Andere Beispiele sind übertönen, sich über dich erheben, in einen Raum drängen oder einschüchternde Mimik und Blicke.

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3. Eindringen in die Privatsphäre

Manchmal spionieren Chefs dich aus oder können sogar stalken.

Dies geht manchmal soweit, dass deine privaten Gespräche mitgehört werden, die Post geöffnet wird oder persönliche Gegenstände benutzt werden.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein schikanierender Chef bzw. Chefin in deinem Büro herumschnüffelt, wenn du nicht da bist.

Letztendlich sucht ein Mobbing-Chef nach Munition, die er gegen dich verwenden kann.

4. Er/Sie isoliert dich auf der Arbeit

Schikanierende Chefs schließen dich möglicherweise sozial aus. Sie lassen dich auf Veranstaltungslisten außen vor und verweigern deine Teilnahme an Betriebsausflügen, Sportveranstaltungen oder Meetings.

Es kann auch vorkommen, dass Besprechungen angesetzt werden, obwohl du zu diesem Zeitpunkt im Urlaub bist. Darüber hinaus werden wichtige Entscheidungen oft „hinter deinem Rücken“ getroffen, wenn du nicht da bist.

Dies kann so weit gehen, dass Chefs deine Anwesenheit beim gemeinsamen Essen (z.B. zur Mittagszeit) verweigern.

5. Deine Kompetenz und Engagement werden in Frage gestellt

Männliche und weibliche Chefs, die schikanieren, stellen deine Kompetenz in Frage, indem sie deine Meinungen und Ideen herabsetzen.

Dieses Verhalten kann im Privaten oder vor anderen stattfinden. Sie können dir auch die Schuld für Probleme bei der Arbeit geben, während sie sich damit brüsten, dass ihre Fähigkeiten für gute Ergebnisse verantwortlich sind.

Und sie stellen vielleicht dein Engagement für die Arbeit in Frage, wenn du keine Überstunden tätigst.

6. Gerüchte über dich werden gezielt erfunden

Schikanierende Chefs und Chefinnen geben sich oft große Mühe, andere schlecht aussehen zu lassen. Infolgedessen können sie mit anderen über deine Arbeit, dein Aussehen, deine Gesundheit oder dein Privatleben herziehen.

Oftmals werden sogar Lügen erfunden, um deinen Ruf zu schädigen. Ihr Ziel ist es, andere glauben zu lassen, dass du den ungerechten Umgang, welchen du erfährst, verdienst.

7. Deine Arbeit wird untergraben

Ein Paradebeispiel dafür sind unrealistische Fristen, die zum Scheitern regelrecht verurteilt sind. Außerdem ändern sie regelmäßig die Projektrichtlinien, was zusätzliche Arbeit verursacht und die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns erhöht.

Sie halten auch notwendige Informationen zurück und sabotieren so deinen Erfolg, indem sie dafür sorgen, dass deine Projekte und Arbeiten zu spät oder unvollständig sind.

Die Weigerung, Projekte abzusegnen oder notwendiges Feedback zu geben, sind weitere Taktiken, um die Arbeit zu untergraben.

8. Verbale Entgleisungen

Mobbende bzw. schikanierende Chefs und Chefinnen sind berüchtigt dafür, Mitarbeiter vor anderen zu demütigen. Zum Beispiel schreien, fluchen oder brüllen sie Sie ständig an. Sie können auch beleidigende Witze auf Ihre Kosten machen.

Verbal beleidigende Chefs machen auch abfällige Bemerkungen oder üben unfaire Kritik. Darüber hinaus sind sie bekannt dafür, dass sie ihre Mitarbeiter regelmäßig verspotten und beschimpfen.

Schikane und Mobbing: Schlecht für´s Wohlbefinden

Leider kommt es oftmals vor, dass ArbeitnehmerInnen Mobbing und Schikane am Arbeitsplatz dulden, da sie Angst haben den Job zu verlieren oder eine angespannte Situation zu kreieren.

Tyrannisierende Vorgesetzte damit davonkommen zu lassen, ist aber oft die schlechtere Idee.

Mobbing, Schikane und Tyrannei sind nicht nur schlecht für deine Gesundheit, sondern die Schikane wird wahrscheinlich nicht aufhören, wenn du nicht selbst aktiv wirst.

Wenn du an einem Punkt angelangt bist, an dem du das Gefühl hast, in der Nähe deines Chefs oder der Chefin auf Eierschalen zu laufen, oder wenn du dich in der Nähe deines Chefs bzw. der Chefin ängstlich, traurig oder eingeschüchtert fühlst, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich dem Mobbing entgegenzustellen.

6 Tipps wie du deine(n) ChefIn richtig konfrontierst

6 Tipps wie du deinen Chef richtig konfrontierst bei Schikane
6 Tipps, wie du deinen Chef konfrontierst

Dem bzw. der Vorgesetzten die Stirn zu bieten, ist nicht einfach. Jedoch ist es eine Überlegung wert. Denk jedoch zuerst über die möglichen Auswirkungen nach. Es könnten disziplinarische Maßnahmen erfolgen oder sogar zu einem Jobverlust kommen.

Jedoch sollte das eigene Wohlbefinden und die damit einhergehende Konfrontation des schikanierenden Vorgesetzten wichtiger sein.

Wie auch immer du dich entscheidest, stelle sicher, dass du auf das mögliche Ergebnis vorbereitet bist.

Im Folgenden findest du sechs Tipps, wie du deinen Chef bzw. deine Chefin richtig konfrontierst, um die Situation so effektiv und deeskalierend wie möglich zu meistern.

1. Sei selbstbewusst

Schikanierende Chefs sind in der Lage, schnell zu erkennen, wen sie kontrollieren und manipulieren können. Vermeide es nervös oder unsicher aufzutreten. Egal, was während des Gesprächs passiert, bleibe stark und professionell.

2. Sei spezifisch

Wenn du das Verhalten deines Chefs bzw. deiner Chefin ansprichst, halte konkrete Beispiele bereit, wie du dich schikaniert gefühlt hast.

Wenn du keine Beispiele parat hast, wird es so aussehen, als würdest du überreagieren.

Denke aber daran, dass die meisten mobbenden Chefs keine Verantwortung für ihr gemeines Verhalten übernehmen werden. In der Tat wird er oder sie wahrscheinlich die Schuld für vergangene Handlungen auf dich oder andere abwälzen oder es einfach abtun.

3. Arbeite weiter fokussiert und zielorientiert

Lasse dich nicht durch die Schikane deines Chefs bzw. deiner Chefin bei der Arbeit beeinflusse. Verbringe beispielsweise nicht übermäßig Zeit damit, die Erfahrungen mit Kollegen zu teilen.

Konzentriere dich stattdessen weiterhin auf qualitativ hochwertige Arbeit. Lasse nicht zu, dass die Schikane dazu führt, dass du in wichtigen Projekten in Verzug gerätst. Stelle am besten sicher, dass du alle Erfolge dokumentierst.

"Ich hasse Gehaltsverhandlungen. Es ist wirklich hilfreich, im Voraus Informationen über das Gehaltspaket zu erhalten."
Lea - Eingestellt über juucy
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4. Wähle die richtigen Ansprechpartner

Wenn dein Chef bzw. deine Chefin weiterhin schikaniert, wende dich an die Personalabteilung oder den/ die Vorgesetzte(n) des Chefs, der Chefin.

Dokumentiere alle Mobbing- und Schikane Vorfälle, einschließlich Datum, Uhrzeit und Zeugen.

Falls du dich emotional ausgelaugt, deprimiert oder ängstlich fühlst, wende dich an einen Therapeuten. Es ist nie eine gute Idee, die Auswirkungen von Schikane am Arbeitsplatz versuchen zu ignorieren.

5. Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Denke daran, dass du keine Kontrolle darüber hast, was andere Menschen sagen oder tun.

Aber du hast die Kontrolle über deine Reaktion darauf. Falls es zur Konfrontation kommt, versuche ruhig und objektiv zu bleiben ohne zu viel Emotionen.

Wenn du deinen Chef bzw. deine Chefin nicht in einer ruhigen Art und Weise ansprechen kannst, solltest du die Konfrontation mit ihm verschieben.

6. Stehe für dich ein

Tyrannen, welche Schikane ausüben, gehen oftmals davon aus, dass ihr Verhalten einfach so hingenommen wird.

Daher solltest du deinem Chef/ deiner Chefin aufzeigen, dass es nicht so weitergeht. Sprich das Problem dabei in einer ruhigen und selbstbewussten Art und Weise an.

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