Karriere
6 Minuten

Schikane am Arbeitsplatz durch Chef | 8 Zeichen

Inhalt

Schikane am Arbeitsplatz durch Chef | 8 Zeichen

‍

Und wie du deine(n) Chef bzw. Chefin richtig konfrontierst

‍

Mobbing und Schikane ist nicht auf die Teenagerjahre beschrÀnkt.

In der Tat berichten immer mehr Menschen von Mobbing am Arbeitsplatz. Studien berichten, dass in Deutschland jeder siebte BerufstÀtige schon mal Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz geworden ist.

Aber die vielleicht schwierigste Situation, mit der man umgehen muss, ist das Mobbing durch einen Chef - genau die Person, die fĂŒr dein Fortkommen im Unternehmen verantwortlich ist.

Oftmals erkennen die Betroffenen nicht, dass sie von ihrem Chef gemobbt bzw. schikaniert werden. Stattdessen glauben sie, dass sie einen knallharten Chef haben oder einen, der seine Mitarbeiter einfach nur antreibt, um Ergebnisse zu erzielen. Es ist jedoch wichtig, Mobbing am Arbeitsplatz erkennen zu können, da es erhebliche Konsequenzen haben kann.

Wir von FiveTeams, Europas fĂŒhrendem anonymen Marktplatz fĂŒr die passive Jobsuche, zeigen dir daher in diesem Artikel 8 Zeichen, welche darauf hindeuten, dass dein Chef dich schikaniert und wie du ihn bzw. sie damit richtig konfrontierst.

‍

8 Zeichen der Schikane am Arbeitsplatz durch den Chef

‍

1. Dein(e) ChefIn beeintrÀchtigt deinen Erfolg

Ein Tyrann will dich nicht erfolgreich sehen, weil er/sie dann die Kontrolle ĂŒber dich verliert. Daher bestraft er/sie eventuell Fehler, die du garnicht gemacht hast, oder argumentiert mit vergangenen Fehlern, um die Schuld wĂ€hrend einer Diskussion auf dich zu schieben.

Damit wird dir vielleicht auch die Möglichkeit einer Beförderung, Versetzung oder Weiterbildung genommen.

Es kann sogar sein, dass schikanierende Chefs deine Arbeit oder Projekte ĂŒbermĂ€ĂŸig kontrollieren oder mikromanagen. In der Zwischenzeit versprechen manipulativ agierende Vorgesetzte Beförderungen oder Gehaltserhöhungen, um ihr Opfer dazu zu bringen, mehr zu arbeiten. Eingehalten werden diese Versprechen dann aber nie.

‍

2. EinschĂŒchterndes Verhalten

EinschĂŒchterndes Verhalten kann die Drohung beinhalten, dich zu feuern, um Macht und Kontrolle zu erhalten.

Der oder die Vorgesetzte könnte in ganz schlimmen FÀllen auch DrohgebÀrden aussprechen, die bis hin zur potentiellen körperlichen Verletzung reichen.

Andere Beispiele sind ĂŒbertönen, sich ĂŒber dich erheben, in einen Raum drĂ€ngen oder einschĂŒchternde Mimik und Blicke.

‍

3. Eindringen in die PrivatsphÀre

Manchmal spionieren Chefs dich aus oder können sogar stalken.

Dies geht manchmal soweit, dass deine privaten GesprÀche mitgehört werden, die Post geöffnet wird oder persönliche GegenstÀnde benutzt werden.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein schikanierender Chef bzw. Chefin in deinem BĂŒro herumschnĂŒffelt, wenn du nicht da bist.

Letztendlich sucht ein Mobbing-Chef nach Munition, die er gegen dich verwenden kann.

‍

4. Er/Sie isoliert dich auf der Arbeit

Schikanierende Chefs schließen dich möglicherweise sozial aus. Sie lassen dich auf Veranstaltungslisten außen vor und verweigern deine Teilnahme an BetriebsausflĂŒgen, Sportveranstaltungen oder Meetings.

Es kann auch vorkommen, dass Besprechungen angesetzt werden, obwohl du zu diesem Zeitpunkt im Urlaub bist. DarĂŒber hinaus werden wichtige Entscheidungen oft „hinter deinem RĂŒcken“ getroffen, wenn du nicht da bist.

Dies kann so weit gehen, dass Chefs deine Anwesenheit beim gemeinsamen Essen (z.B. zur Mittagszeit) verweigern.

‍

5. Deine Kompetenz und Engagement werden in Frage gestellt

MĂ€nnliche und weibliche Chefs, die schikanieren, stellen deine Kompetenz in Frage, indem sie deine Meinungen und Ideen herabsetzen.

Dieses Verhalten kann im Privaten oder vor anderen stattfinden. Sie können dir auch die Schuld fĂŒr Probleme bei der Arbeit geben, wĂ€hrend sie sich damit brĂŒsten, dass ihre FĂ€higkeiten fĂŒr gute Ergebnisse verantwortlich sind.

Und sie stellen vielleicht dein Engagement fĂŒr die Arbeit in Frage, wenn du keine Überstunden tĂ€tigst.

‍

6. GerĂŒchte ĂŒber dich werden gezielt erfunden

Schikanierende Chefs und Chefinnen geben sich oft große MĂŒhe, andere schlecht aussehen zu lassen. Infolgedessen können sie mit anderen ĂŒber deine Arbeit, dein Aussehen, deine Gesundheit oder dein Privatleben herziehen.

Oftmals werden sogar LĂŒgen erfunden, um deinen Ruf zu schĂ€digen. Ihr Ziel ist es, andere glauben zu lassen, dass du den ungerechten Umgang, welchen du erfĂ€hrst, verdienst.

‍

7. Deine Arbeit wird untergraben

Ein Paradebeispiel dafĂŒr sind unrealistische Fristen, die zum Scheitern regelrecht verurteilt sind. Außerdem Ă€ndern sie regelmĂ€ĂŸig die Projektrichtlinien, was zusĂ€tzliche Arbeit verursacht und die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns erhöht.

Sie halten auch notwendige Informationen zurĂŒck und sabotieren so deinen Erfolg, indem sie dafĂŒr sorgen, dass deine Projekte und Arbeiten zu spĂ€t oder unvollstĂ€ndig sind.

Die Weigerung, Projekte abzusegnen oder notwendiges Feedback zu geben, sind weitere Taktiken, um die Arbeit zu untergraben.

‍

8. Verbale Entgleisungen

Mobbende bzw. schikanierende Chefs und Chefinnen sind berĂŒchtigt dafĂŒr, Mitarbeiter vor anderen zu demĂŒtigen. Zum Beispiel schreien, fluchen oder brĂŒllen sie Sie stĂ€ndig an. Sie können auch beleidigende Witze auf Ihre Kosten machen.

Verbal beleidigende Chefs machen auch abfĂ€llige Bemerkungen oder ĂŒben unfaire Kritik. DarĂŒber hinaus sind sie bekannt dafĂŒr, dass sie ihre Mitarbeiter regelmĂ€ĂŸig verspotten und beschimpfen.

‍

Schikane und Mobbing: Schlecht fĂŒrÂŽs Wohlbefinden

Leider kommt es oftmals vor, dass ArbeitnehmerInnen Mobbing und Schikane am Arbeitsplatz dulden, da sie Angst haben den Job zu verlieren oder eine angespannte Situation zu kreieren.

Tyrannisierende Vorgesetzte damit davonkommen zu lassen, ist aber oft die schlechtere Idee.

Mobbing, Schikane und Tyrannei sind nicht nur schlecht fĂŒr deine Gesundheit, sondern die Schikane wird wahrscheinlich nicht aufhören, wenn du nicht selbst aktiv wirst.

Wenn du an einem Punkt angelangt bist, an dem du das GefĂŒhl hast, in der NĂ€he deines Chefs oder der Chefin auf Eierschalen zu laufen, oder wenn du dich in der NĂ€he deines Chefs bzw. der Chefin Ă€ngstlich, traurig oder eingeschĂŒchtert fĂŒhlst, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich dem Mobbing entgegenzustellen.

‍

6 Tipps wie du deine(n) ChefIn richtig konfrontierst

‍

6 Tipps wie du deinen Chef richtig konfrontierst bei Schikane

‍

Dem bzw. der Vorgesetzten die Stirn zu bieten, ist nicht einfach. Jedoch ist es eine Überlegung wert. Denk jedoch zuerst ĂŒber die möglichen Auswirkungen nach. Es könnten disziplinarische Maßnahmen erfolgen oder sogar zu einem Jobverlust kommen.

Jedoch sollte das eigene Wohlbefinden und die damit einhergehende Konfrontation des schikanierenden Vorgesetzten wichtiger sein.

Wie auch immer du dich entscheidest, stelle sicher, dass du auf das mögliche Ergebnis vorbereitet bist.

Im Folgenden findest du sechs Tipps, wie du deinen Chef bzw. deine Chefin richtig konfrontierst, um die Situation so effektiv und deeskalierend wie möglich zu meistern.

‍

1. Sei selbstbewusst

Schikanierende Chefs sind in der Lage, schnell zu erkennen, wen sie kontrollieren und manipulieren können. Vermeide es nervös oder unsicher aufzutreten. Egal, was wÀhrend des GesprÀchs passiert, bleibe stark und professionell.

‍

2. Sei spezifisch

Wenn du das Verhalten deines Chefs bzw. deiner Chefin ansprichst, halte konkrete Beispiele bereit, wie du dich schikaniert gefĂŒhlt hast.

Wenn du keine Beispiele parat hast, wird es so aussehen, als wĂŒrdest du ĂŒberreagieren.

Denke aber daran, dass die meisten mobbenden Chefs keine Verantwortung fĂŒr ihr gemeines Verhalten ĂŒbernehmen werden. In der Tat wird er oder sie wahrscheinlich die Schuld fĂŒr vergangene Handlungen auf dich oder andere abwĂ€lzen oder es einfach abtun.

‍

3. Arbeite weiter fokussiert und zielorientiert

Lasse dich nicht durch die Schikane deines Chefs bzw. deiner Chefin bei der Arbeit beeinflusse. Verbringe beispielsweise nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig Zeit damit, die Erfahrungen mit Kollegen zu teilen.

Konzentriere dich stattdessen weiterhin auf qualitativ hochwertige Arbeit. Lasse nicht zu, dass die Schikane dazu fĂŒhrt, dass du in wichtigen Projekten in Verzug gerĂ€tst. Stelle am besten sicher, dass du alle Erfolge dokumentierst.

‍

4. WĂ€hle die richtigen Ansprechpartner

Wenn dein Chef bzw. deine Chefin weiterhin schikaniert, wende dich an die Personalabteilung oder den/ die Vorgesetzte(n) des Chefs, der Chefin.

Dokumentiere alle Mobbing- und Schikane VorfĂ€lle, einschließlich Datum, Uhrzeit und Zeugen.

Falls du dich emotional ausgelaugt, deprimiert oder Ă€ngstlich fĂŒhlst, wende dich an einen Therapeuten. Es ist nie eine gute Idee, die Auswirkungen von Schikane am Arbeitsplatz versuchen zu ignorieren.

‍

5. Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst

Denke daran, dass du keine Kontrolle darĂŒber hast, was andere Menschen sagen oder tun.

Aber du hast die Kontrolle ĂŒber deine Reaktion darauf. Falls es zur Konfrontation kommt, versuche ruhig und objektiv zu bleiben ohne zu viel Emotionen.

Wenn du deinen Chef bzw. deine Chefin nicht in einer ruhigen Art und Weise ansprechen kannst, solltest du die Konfrontation mit ihm verschieben.

‍

6. Stehe fĂŒr dich ein

Tyrannen, welche Schikane ausĂŒben, gehen oftmals davon aus, dass ihr Verhalten einfach so hingenommen wird.

Daher solltest du deinem Chef/ deiner Chefin aufzeigen, dass es nicht so weitergeht. Sprich das Problem dabei in einer ruhigen und selbstbewussten Art und Weise an.

‍

Erhalte jetzt Jobangebote
ĂŒber deinem Wunschgehalt!

Eine Registrierung dauert weniger als 1 Minute.
Jetzt Registrieren
ZurĂŒck zur Blog Übersicht

Ähnliche Artikel