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Wie wirst du besser im Webdesign? Weiterbildung für Webdesigner. 

Inhalt

Wie wirst du besser im Webdesign? Weiterbildung für Webdesigner. 


Suchst du nach Möglichkeiten, dich als Webdesigner zu verbessern und weiterzubilden? Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, die dich bei deiner kreativen Entwicklung unterstützen.

Egal, ob du gerade erst mit deiner Arbeit als Webdesigner beginnst oder schon unzählige Websites erstellt hast: du kannst dein Handwerk immer noch verbessern.

Hier sind 10 Tipps, die dir helfen, deine Fähigkeiten zu verbessern und deine Designarbeit zu stärken.

10 Tipps zur Weiterbildung als Webdesigner
10 Tipps, um dich als Webdesigner weiterzubilden



1. Vermeide hektische Farbschemata

Bei so vielen wunderbaren Schattierungen und Farbtönen kann man es mit der Farbe leicht übertreiben. Obwohl leuchtende und kräftige Farbschemata der Grundstein für die Ästhetik vieler Designer sind, überlagert das visuelle Rauschen, das entsteht, wenn zu viele Farben zu dicht beieinander liegen, den Rest des Webdesigns.

Halte dich an eine einfache Farbpalette und neutrale Hintergrundfarben. Ein gedämpfter Hintergrund sorgt dafür, dass farbige Elemente - wie z. B. die Farben von Call-to-Action-Schaltflächen, Menüpunkten oder anderen Designelementen - hervorstechen und die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Manchmal reicht ein einfacher weißer, schwarzer oder neutraler Hintergrund aus.



2. Überlege dir gut, welche Bilder du einbindest

Die Fotos, die in ein Webdesign-Layout integriert werden, haben einen großen Einfluss auf das Gesamtbild einer Website. Schlecht aufgenommene Bilder mit unscharfem Fokus und fragwürdiger Komposition können selbst das brillanteste Design schmälern. Generische Stockfotos können einem Design die Lebendigkeit nehmen und es fade und uninspiriert wirken lassen.

Die Verwendung hochwertiger Fotos ist ein einfacher Weg, um deine Designs zu verbessern.

Es gibt viele großartige Optionen, wenn du Stockfotos verwenden möchtest. Aber füge sie nicht einfach so in deine Entwürfe ein, wie sie sind. Achte darauf, dass du sie zuschneiden und bearbeiten solltest. Verwende Filter, passe die Sättigung an, verändere die Wärme, erhöhe den Kontrast und nutze andere Fotobearbeitungstechniken, damit die Bilder besser zur Harmonie eines Webdesigns passen.

Achte außerdem darauf, dass die Bilder, die du auswählst, in den Kontext des Inhalts passen, mit dem sie angezeigt werden. Wenn ein Foto überhaupt nicht zu dem Abschnitt passt, in dem es erscheinen soll, solltest du möglicherweise ein Bild finden, das besser zum Inhalt passt.

Und schließlich solltest du auf die verwendeten Dateitypen achten. Kenne den Unterschied zwischen einem JPG und einem PNG. Die Verwendung der richtigen Dateitypen kann einen großen Unterschied bei der Ladegeschwindigkeit deiner Seiten ausmachen.



3. Lerne über SEO

Wir wissen, dass du sich nicht der Kunst des Webdesigns verschrieben hast, um dich mit der Suchmaschinenoptimierung zu befassen. Dafür gibt es ja spezielle SEO-Manager. Aber die Art und Weise, wie du ein Webdesign erstellst, kann einen großen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben (um über die Unterscheidung zwischen SEO und SEA zu lernen, klicke hier).


Als Webdesigner solltest du ein paar Dinge über Suchmaschinenoptimierung wissen:

  • Wie man Kopfzeilen-Tags wie <h1>, <h2> und <h3> richtig verwendet
  • Wie der Teil eines Links, der eine bestimmte Seite identifiziert - auch Slug genannt - die Platzierung in der organischen Suche beeinflussen kann
  • Wie man Bilder optimiert, um die Ladezeiten zu verkürzen und die Absprungrate zu senken, d. h. den Prozentsatz der Besucher, die sich nur eine Seite deiner Website ansehen und dann wieder weggehen, ohne etwas zu unternehmen

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4. Responsive Design verwenden

Es gibt viele Geräte mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Unabhängig davon, wie jemand auf dein Webdesign zugreift, sollte es ein ähnliches Erlebnis bieten, egal, auf welchem Gerät es betrachtet wird. Anstatt viel Aufwand in übermäßig komplexe Animationen und Hover-Effekte zu stecken, die möglicherweise nicht auf jedem Gerät funktionieren, ist es besser, diese Zeit in die Verbesserung von UI und UX für alle zu investieren.

Wenn du die Grundsätze des responsiven Designs befolgst, ist deine Website benutzerfreundlich und bietet ein optimiertes Erlebnis für Desktop- und Mobilgeräte.



5. Typografie einheitlich halten

Wenn wir uns hinsetzen, um ein Buch zu lesen, erwarten wir, dass jede Seite einer gewissen Ordnung folgt. Der Text hat die gleiche Größe, ist mit exakten Abständen gesetzt und folgt dem gleichen, sich wiederholenden Format. Dieses Gefühl der Kongruenz hält uns bei der Stange und sorgt dafür, dass wir die Seiten eines Buches ohne Unterbrechung durchlesen können.

In ähnlicher Weise muss auch die Typografie in einem Webdesign einen Sinn für Ordnung und Konsistenz haben. Kopfzeilen, Fließtext, Links und andere Texte müssen von einer Seite einer Website zur nächsten demselben Stil folgen. Außerdem sollten Füllung, Zeilenabstand, Größe, Farbe und Gewicht für einen bestimmten Inhaltstyp identisch sein.

Wir sind Fans davon, eine universelle Styleguide-Seite für jede von uns erstellte Website einzurichten. Auf diese Weise kannst auch du sicherstellen, dass die Typografie im gesamten Webdesign einheitlich ist.


6. Achte auf Vielfalt und Integration

Menschen, die auf einer Homepage landen, haben unterschiedliche Hintergründe, Ethnien, Geschlechter, Fähigkeiten und Altersgruppen. Ein guter Webdesigner muss eine einladende Benutzererfahrung für alle schaffen. Achte bei der Auswahl von Fotos und Illustrationen darauf, dass sie Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen darstellen.



7. Definiere, wer du als Designer bist

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Designer über vielseitige Fähigkeiten verfügen, die UI, UX und andere Aspekte der Webgestaltung umfassen. Ein Webdesigner hat bei der Arbeit an Projekten selten einen einzigen Schwerpunkt.

Da es jedoch so viele verschiedene Aspekte des Designs gibt, ist es ein unmögliches Unterfangen, alles zu beherrschen. Es ist wichtig, dass Designer die Aspekte des Designs verfolgen, die für sie persönlich spannend und interessant sind. Gute Designer wissen, dass sie sich durch ihre Spezialisierung von anderen abheben und für potenzielle Kunden attraktiver werden können.

Obwohl viele Designer zu Beginn ihrer Karriere von einem Projekt zum nächsten wechseln, wird es mit zunehmendem Fortschritt, Wachstum und Selbstbeobachtung einfacher, eine Nische zu finden.

Finde zunächst heraus, mit welcher Art von Unternehmen oder Kunden du am liebsten zusammenarbeitest. Wenn du dich für alles Technische interessierst, solltest du dich für SaaS-Unternehmen, Start-ups und andere Unternehmen aus dem digitalen Bereich interessieren. Wenn du ein Feinschmecker bist, könnte die Gestaltung von Restaurant-Websites perfekt zu deiner kulinarischen Vorliebe passen.

Wenn du dich als Designer definierst, ist auch deine eigene künstlerische Ästhetik wichtig. Ganz gleich, ob du dich für präzises, minimalistisches Design begeisterst oder mit abstraktem und konzeptionellem Design die Grenzen auslotest - achte darauf, dass du eine eigene, unverwechselbare Designsprache hast.



8. Werde Mentor für einen Designer

Als Mentor kannst du nicht nur etwas zurückgeben und einem aufstrebenden Designer helfen, sondern auch deine eigenen Entwürfe besser kritisieren.

Ein Mentor zu sein bedeutet mehr, als nur Tipps für die Gestaltung von Websites zu geben. Es bedeutet, in der Lage zu sein, ein Problem zu analysieren, das jemand hat, und zu erklären, warum es nicht funktioniert, und welche Schritte er unternehmen kann, um es zu verbessern. Wenn du auf die Arbeit anderer achtest und den analytischen Teil deines Gehirns trainierst, wird es dir leichter fallen, deine eigenen Entwürfe zu bewerten.



9. Fallstudien schreiben

Fallstudien sollten Teil der Portfolio-Website eines jeden Web-Designers sein, aber viele übergehen die Erstellung. Sie erfordern zwar etwas Zeit und Mühe, aber Fallstudien können dir in vielerlei Hinsicht helfen.

Fallstudien sind eine große Bereicherung für ein Portfolio. Website-Besucher erhalten einen detaillierten Einblick in deinen Prozess, sehen, wie du an Problemlösungen herangehst, und entwickeln ein besseres Verständnis dafür, wer du als Designer bist.

Ein detaillierter Blick auf deine Arbeit als Webdesigner hilft dir auch, besser zu verstehen, was du richtig machst, und Bereiche zu identifizieren, in denen du dich verbessern solltest. Fallstudien stellen ein detailliertes Archiv deiner Arbeit dar und sind eine großartige Aufzeichnung deiner Fortschritte.



10. Verstehe die Grundsätze des Webdesigns

Die Intuition, die erfahrene Designer bei ihren Entscheidungen leitet, beruht auf der Kenntnis der Designprinzipien.

Nimm dir die Zeit, um die Grundlagen von UI, UX, Typografie, Komposition und Farbtheorie zu erlernen. Verstehe die visuelle Hierarchie, die Grundzüge der Gestalttheorie und den Goldenen Schnitt. Tauche ein in die eher intellektuellen Aspekte des Designs, damit du diese Lektionen bei deiner eigenen Arbeit in die Praxis umsetzen kannst.



Wie man sich im Webdesign weiterbildet


Was sind die technischen Fähigkeiten, die du brauchst, um ein besserer Webdesigner zu werden? Folgend findest du die Top 5 Hard Skills:

Top 5 Hardskills für Webdesigner
Top 5 Hardskills für Webdesigner


1. Visual Design

Es mag offensichtlich erscheinen, dass man Designkenntnisse braucht, um ein Webdesigner zu sein, aber was genau bedeutet das? Nun, Webdesign ist eigentlich ein Teilbereich des größeren Feldes der visuellen Gestaltung, daher ist es sinnvoll, dort anzufangen.

Designprinzipien bestimmen das Erscheinungsbild einer Website und gehören zu den wichtigsten Konzepten, die ein Webdesigner kennen muss. Sie können von Proportionen über Typografie und Rastersysteme bis hin zur Farbtheorie reichen. Visuelles Design zu lernen bedeutet, Moodboards und Typenhierarchien zu erstellen und mit Web-Schriftarten und Farbpaletten zu experimentieren.



2. UX („User Experience“)

UX steht für User Experience, d. h. dafür, wie sich Menschen bei der Nutzung einer Website fühlen (beruhigt, frustriert usw.). Beim UX-Design geht es vor allem darum, deine Entwürfe aus einer benutzerfreundlichen und nutzerorientierten Perspektive zu betrachten - wie kannst du eine Website so gestalten, dass deine Kunden genau das bekommen, was sie brauchen (für eine Unterscheidung zwischen UX und UI klicke hier)?

Dazu recherchierst du deine Nutzer und erstellst "Personas" (Profile von imaginären idealen Nutzern). Du legst die Seiten und Inhalte mit einer Site Map an. Du ermittelst den Weg, den die Benutzer auf deiner Website nehmen, in Form von Benutzerströmen. Klicken sie sich zum Beispiel immer direkt zu den sozialen Medien durch? Oder sind sie nur auf der Suche nach Kontaktinformationen? Du verwendest responsives Design, um unterschiedliche Bildschirmgrößen zu berücksichtigen und die Funktionalität für alle Benutzer zu verbessern, unabhängig vom Gerät.

Als UX-Designer erstellst du Wireframes und verwendest Prototyping und Vorlagen, um die wichtigsten Teile jeder Webseite, einschließlich der Benutzeroberfläche, zu skizzieren. All diese Komponenten sind für die Praxis des User Experience Design unerlässlich.



3. Grafikdesign und Webdesign-Software

Wie jeder Handwerker benötigst du als Webdesigner für deine Arbeit die richtigen Werkzeuge. Sich mit den Standards der Webdesign- und Grafikdesignbranche auszukennen, ist in jedem Fall hilfreich und in vielen Fällen entscheidend. Während das Entwerfen einer Website direkt in einem Webbrowser erfolgen kann, werden Werkzeuge wie Adobe Photoshop, Adobe Illustrator und Sketch im Grafik- und Webdesign für wichtige Arbeitsaufgaben verwendet: das Erstellen von Mockups, das Entwerfen von Assets (z. B. Logos und Bilder) und natürlich das Ändern und Verbessern von Fotos.

Eine Übersicht über die 26 besten Tools für Webdesigner findest du hier.



4. HTML

Moment, um Webdesigner zu werden, musst du wissen, wie man programmiert? Du hättest vielleicht nicht gedacht, dass Web-Designer Code-Kenntnisse brauchen, aber ein gewisses Maß an technischen Fähigkeiten ist notwendig - ein wenig Vertrautheit mit HTML und CSS wird heutzutage bei den meisten Design-Jobs erwartet. HTML steht für HyperText Markup Language, die Programmiersprache, die verwendet wird, um Inhalte auf einer Webseite zu platzieren und ihr eine Struktur zu geben. Das bedeutet, dass man damit einen Haufen Wörter in Überschriften, Absätze und Fußzeilen verwandelt. Auf diese Weise werden auch die „coolen" Inhalte wie Fotos, Videos und Grafiken auf einer Website erstellt.



5. CSS

Und dann ist da noch der Partner von HTML, CSS oder Cascading Style Sheets. CSS ist eine Programmiersprache, die Browsern mitteilt, wie HTML für eine Webseite formatiert und gestaltet werden soll. Mit anderen Worten, sie sorgt dafür, dass der gesamte Text und andere Inhalte gut aussehen und ein Design haben. Mit CSS kannst du die Farben anpassen, die Schriftarten ändern oder einen beeindruckenden Hintergrund hinzufügen - und vieles mehr! Hier kommt dein Auge für Design voll zur Geltung und du kannst jeder Website, die du erstellst, deinen kreativen Stempel aufdrücken.



Fazit

Wie du siehst, sind die Fähigkeiten, die du als Webdesigner benötigst, weder geheimnisvoll noch wahnsinnig schwer, aber es stellt sich die Frage, wo und wie du sie lernen kannst. Eine Grundlage in der technischen Seite und ein guter Umgang mit den organisatorischen Aspekten werden dich in Schwung bringen und dir beim Aufbau deines Wissens und deiner Karriere im Webdesign zur Seite stehen.

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